Der genetische Fingerabdruck: Die Jahrgangsstufe 2 ermittelt
„Wer hat im Labor von Dr. Danar wichtige Forschungsergebnisse gestohlen? Der Täter oder die Täterin hat DNA-Spuren hinterlassen. Es gibt drei Verdächtige.“
Diese spannende Frage war der Ausgangspunkt für ein besonderes Unterrichtsprojekt der Jahrgangsstufe 2 des Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums der Maria-Merian-Schule. Für einen Tag verwandelte sich der Biologieraum in ein molekularbiologisches Labor.
Unter der Anleitung von Herrn Kärcher von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wandten die Schülerinnen und Schüler Verfahren der Molekularbiologie, die zuvor im Unterricht behandelt worden waren, praktisch an: Es wurde pipettiert, eine PCR (Polymerasekettenreaktion) durchgeführt und eine Gelelektrophorese angelegt und analysiert. So konnten genetische Fingerabdrücke der Verdächtigen angefertigt und mit der Spur am Tatort verglichen werden. Am Ende konnte der Täter eindeutig identifiziert werden.
„Es war spannend und unterhaltsam.“ – „Es hat richtig Spaß gemacht.“ – „Toll, dass wir so viel selbst machen konnten.“ So lauteten abschließend einige Stimmen der Schülerinnen und Schüler.
Herzlichen Dank an Herrn Kärcher von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg für den spannenden Einblick in molekularbiologische Methoden.
Text und Bilder: Hardt





