Praxisanleitertreffen – Austausch für eine starke Kooperation
Für ein gemeinsames Gespräch über die Entwicklung der Pflegeausbildungsgänge an der Maria-Merian-Schule kamen rund 40 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter aus dem Rems-Murr-Kreis zusammen. In kollegialer Atmosphäre bot das Treffen Raum, aktuelle Herausforderungen zu besprechen, Chancen auszuloten und die Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis weiter zu stärken. Als fester Bestandteil dieser Kooperation trägt es maßgeblich zur Sicherung und Weiterentwicklung der Ausbildungsqualität bei.
Die Maria-Merian-Schule bietet, neben der Zusatzqualifikation Praxisanleitung und Weiterbildung im Schwerpunkt Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit, die Ausbildungsgänge Generalistik, Altenpflegehilfe sowie Altenpflegehilfe für Migrantinnen an. Die direkte Zusammenarbeit mit den Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, welche die Schülerinnen und Schüler im Berufsalltag begleiten, ist dabei unverzichtbar. Das jährliche Treffen schafft Raum für Dialog, Vernetzung und gemeinsame Lösungsstrategien.
Ein besonders schöner Beitrag zum Gelingen des Tages kam auch von unseren Schülerinnen und Schüler: Traditionell hat das 2. Ausbildungsdrittel der generalistischen Pflegeausbildung die Gestaltung und Dekoration des Veranstaltungsraums übernommen – und dies erneut mit viel Kreativität und Liebe zum Detail. Die stimmungsvolle Dekoration trug maßgeblich zu einer angenehmen Atmosphäre und einem wertschätzenden Rahmen für den gemeinsamen Austausch bei.
Teil 1: Entwicklungen und Transparenz in der Ausbildung
Im ersten Teil der Veranstaltung standen der aktuelle Stand der jeweiligen Ausbildungsgänge und die Organisation des Schuljahres im Mittelpunkt. Neben Zahlen und Entwicklungen ging es vor allem um Transparenz in Abläufen – unter anderem zur Ausbildungsplanung, zur Umsetzung der Ausbildungsinhalte sowie zu Neuerungen an der Schule, wie beispielsweise dem nahezu fertiggestellten Skills-Lab-Bereich.
Teil 2: Inspirierender Impuls zu Heterogenität in der Pflegeausbildung
Nach der Mittagspause folgte eine Fortbildung, bei welchem der Referent Jochen Martin mit seinem Beitrag zur Heterogenität in der Pflegeausbildung wertvolle Denkanstöße setzte. Mit Blick auf verschiedene Generationen, kulturelle Hintergründe und Sprachkompetenzen zeigte er auf, wie Vielfalt im Ausbildungsalltag bewusst begleitet, berücksichtigt und als Ressource genutzt werden kann.
Ein erfolgreicher Tag der Vernetzung
Das Praxisanleitertreffen war geprägt durch eine offene Atmosphäre, einen konstruktiven Austausch und spürbare Wertschätzung unter allen Beteiligten. Die positive Resonanz unterstreicht, wie bedeutsam dieses Format für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis ist.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freuen uns darauf, diesen wertvollen Austausch im kommenden Jahr fortzusetzen.
Text und Bilder: Talmon-Braun



