Sport im Winter ?! Klingt übel... lasst uns doch lieber essen gehen!

Nach diesem Motto entschieden wir einfach mal das Gegenteil von dem zu machen, was eigentlich geplant war. Essen allein geht natürlich nicht, aber in Kombination mit einer Stadtrallye durch Waiblingen schon. Mit dem Winteraktionstag strebten wir das Ziel an, die Stadt Waiblingen näher kennenzulernen; sowie unsere Klassengemeinschaft und Teamfähigkeit zu fördern.

Bericht 1:
Wir haben es Donnerstag den 08.02.2018. Bei arktischen 0°C wartet eine müde Klasse in dicke Schals eingewickelt, am Waiblinger Bahnhof auf zwei absolut motivierte Lehrerinnen namens Frau Ebert und Frau Beham.  
Ich will ehrlich sein, anfangs wären wir alle am liebsten direkt ins Asia-Restaurant gegangen und hätten die Stadtrallye einfach sausen lassen.... Aber was tut man nicht alles, um wenigstens ein bisschen Sportsgeist zu zeigen?
Nein, kleiner Scherz, natürlich wollten wir die Aufgaben in unseren Kleingruppen so gut wie möglich erledigen. Schülerehrenwort.
Ab jetzt kann ich nur noch aus der Sicht meiner Gruppe berichten, welche ihren Bogen kreativ und eher unkonventionell ausgefüllt hat.
Als Erstes fuhren wir ganz entspannt mit dem Bus bis vor die Tore der Stadt. Dort erwartete uns schon die erste Aufgabe: Finde die Koordinaten der Michaelskirche und schreibe sie auf. Nichts leichter als das, wenn man direkt vor einem Lageplan steht.
Die zweite Herausforderung wurde dann schon schwieriger, wir sollten die Drehzahl eines Wasserrades an der Rems bestimmen. Klingt verwirrend, war es auch! Nachdem wir gefühlt einmal um die Welt gelaufen waren, um einen Weg zu finden, bei dem man weder von Mauern springen noch über eine Baustelle steigen muss, war es vollbracht.
Jetzt noch schnell ein Beweisfoto geknipst, fertig.
Als Nächstes wartete die wohl schwierigste Aufgabe unseres bisherigen Lebens auf uns: „Fotografiert euch mit einem Fahrradfahrer und einem Hund“... morgens, bei eisiger Kälte?! Egal, später war auch noch Zeit dafür, schließlich mussten noch etliche Fragen über die Waiblinger Geschichte gelöst werden.
Die Antworten lieferten das Rathaus, der Hochwachtturm und sogar die Säulen auf dem Marktplatz.
Hundert Bilder und drei Runden durch die Altstadt später blieben noch zwei Aufgaben, die es in sich hatten.
Zwar mussten wir weder durch ein Labyrinth finden noch irgendwelche Drachen besiegen, aber kalt und verwirrend war es allemal. Der Mauergang stand uns bevor (für alle, die ihn nicht kennen: Es ist ein schmaler Gang innerhalb der Stadtmauer, die sich einmal um Waiblingen zieht.) und mit ihm auch die Hinterlassenschaften seiner zwielichtigen Passanten, unter denen irgendwo ein mittelalterlicher, steinerner Totenkopf vergraben liegen musste.
Kurz gesagt: Unseres Wissens nach konnte ihn keine Gruppe finden.
Tja, die Zeit war gekommen, der sportlich motivierte Hundehalter musste her! Durchgefroren, aber bei bester Laune begann für uns die Suche nach dem Heiligen Gral. Als wir nun in der Innenstadt auf eine Frau mit Hund trafen, machte man einfach mal ein Bild, um wenigstens irgendetwas zu haben. Plötzlich ging ein Lachen durch die Runde, alle von uns hatten dieselbe Idee: Warum nicht einfach ein Fahrrad suchen, jemanden daraufsetzen und das Bild des Hundes daneben halten? Zwar nicht wie vom Spielmacher angedacht, dennoch gut gelöst. Oder etwa nicht?
Wir Schüler trafen uns dann erneut am Bahnhof, um dem „Himmel auf Erden“ entgegen zu laufen, während die Lehrerinnen ganz gewieft einfach das Auto nahmen.
Das Ambiente und dazu das sensationelle Essen im Restaurant „Asiamo“ waren noch großartiger als erwartet.
Ein tolles Ende für einen schönen Ausflug am Wintersporttag.

Bericht 2:
Wir trafen uns am Bahnhof in Waiblingen, wo wir uns in Kleingruppen aufteilten und von den Lehrern die Aufgaben zur Stadtrallye erhielten. Anschließend fuhren wir alle gemeinsam mit einem Bus in die Waiblinger Innenstadt. Dort angekommen begann jede Gruppe mit ihren Stationen. Nun wurde jedes Gruppenmitglied benötigt, um die Aufgaben erfolgreich lösen zu können. Wir begannen gemeinsam als Gruppe zu arbeiten. Die Stadtrallye wurde sehr bunt und abwechslungsreich von den Lehrern gestaltet. Wir lernten neue Sprachen kennen, indem wir auf Passanten zugingen und mit ihnen ins Gespräch kamen. Wir entdeckten neue Orte Waiblingens und erkundeten auf spielerische Art und Weise die Innenstadt sowie deren Geschichte. Hierdurch lernten wir Waiblingen als Stadt besser kennen. Auch die Entdeckung historischer Gebäude Waiblingens war dabei aufschlussreich.
Als gelungenen Abschluss gingen wir gemeinsam als Klasse ins Asiamo in Waiblingen, um unsere Energiereserven wieder aufzufüllen und um uns wieder ein wenig durch das Essen aufzuwärmen, da es an dem Tag sehr kalt war. Wir erzählten uns von Erlebnissen der Stadtrallye, natürlich auch von anderen Erlebnissen und kamen uns als Klasse näher. Alles in allem war es ein gelungener Tag, vollbepackt mit Spaß und lustigen Erinnerungen, die wir so schnell nicht mehr vergessen werden und die unsere Klassengemeinschaft gestärkt haben.

Bericht 3:
Am 8.02.18 trafen wir uns am Waiblinger Bahnhof. Da es wirklich sehr kalt war, teilten wir uns in Kleingruppen auf, um möglichst schnell mit unserer geplanten Stadtrallye zu beginnen. Außer unserer Klasse waren auch noch unsere Klassenlehrerin Frau Ebert und unsere Deutschlehrerin Frau Beham dabei.
Am Anfang fuhren wir alle zusammen mit dem Bus Richtung Stadtmitte.
Wir begannen unsere Stadtrallye beim Waiblinger Hallenbad, denn dort lag unsere erste Station. Wir sollten nämlich den Skater Park, der auf dem Bild des Planes zu sehen war, finden und ein Bild davon machen. Anschließend führte uns der Weg weiter Richtung Altstadt. Um die Aufgaben zu bewältigen, mussten wir als Gruppe zusammenarbeiten, denn nur so konnten wir in kurzer Zeit alle Aufgaben lösen.
Wir haben viele Teile von Waiblingen gesehen, die uns zuvor nicht bekannt waren, und entdeckten viele neue Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Michaelskirche oder den Mauergang. Unter anderem mussten wir Passanten ansprechen. Anfangs waren wir sehr zögerlich, doch die Menschen waren alle sehr nett. Eine Aufgabe war zum Beispiel, ein Bild mit einem Hund und einem Fahrradfahrer zu machen, um dieses zu bekommen, mussten wir einen fremden Mann ansprechen, der aber sehr freundlich war. Also hatten wir bald darauf unser Bild.
Völlig durchgefroren, aber mit neuem Wissen ging es dann zurück zum Bahnhof, denn von dort aus ging es dann endlich ins Restaurant. Dort angekommen wärmten wir uns erst einmal auf und ruhten uns aus. Es gab ein riesiges Buffet mit gefühlt allem, was man sich vorstellen kann.
Bei gutem Essen erzählten wir uns dann von unseren Erlebnissen und Erfahrungen, die wir an diesem Tag gemacht hatten.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Tag voller neuer Erfahrungen, die die Klassengemeinschaft gestärkt haben und vor allem der ganzen Klasse viel Spaß gebracht haben.